Vorinformation: Mitglieder-Event am 30. März 2012 an der ETH Zürich zum Schweizer Human-Relations-Barometer (HR-Barometer)
Gerne möchten wir Sie bereits jetzt vorinformieren, dass das nächste Mitgliederevent an der ETH Zürich zum Schweizer Human-Relations-Barometer (HR-Barometer) stattfindet. Bitte reservieren Sie sich den Termin, falls Sie Interesse haben. Das genaue Programm und die Räumlichkeiten werden in den nächsten Wochen bekannt gegeben.
Termin: Freitag, 30.03.2012, ca. 16.00 Uhr (anschliessend sind Apéro und Nachtessen geplant)
Ort: ETH Zürich (Raum wird noch bekannt gegeben)
Thema: Aktuelle Erkenntnisse aus dem Projekt Schweizer Human-Relations-Barometer, Konsequenzen für die Praxis
Information zum Projekt: Im Schweizer Human-Relations-Barometer (HR-Barometer), einer Studie, die die Forschungsgruppe Organisation-Arbeit-Technologie der ETH Zürich gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Human Resource Management der Universität Zürich durchführt, wird erfasst, wie Beschäftigte in der Schweiz ihre Arbeitssituation erleben. Dabei werden zahlreiche Themen wie Unsicherheit und Vertrauen, Motivation, Arbeitszufriedenheit, psychologischer Vertrag, Arbeitsmarktfähigkeit, Personalentwicklung oder auch Karriereorientierung untersucht. Der HR-Barometer wird von Prof. Dr. Gudela Grote, ETH Zürich, und von Prof. Dr. Bruno Staffelbach, Universität Zürich, alljährlich herausgegeben. Die Basis der Studie bildet eine jährliche Befragung (seit 2005) von jeweils knapp 1‘000 bis 1‘500 Schweizer Beschäftigten.
Einladung zur Mitgliederversammlung und zum Mitglieder-Event der SGAOP am Freitag, 27. Januar 2012 im Universitätsspital Zürich
Anmeldefrist: bis 15. Januar 2012 per Mail an: info@sgaop.ch oder Fax (055 442 91 03)
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Nationale Tagung für betriebliche Gesundheitsförderung 2011
«Stress und Arbeit: Die aktuellen Herausforderungen»
Mittwoch, 7. September 2011, Universität St. Gallen
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Congrès national pour la promotion de la santé en entreprise 2011
«Stress et travail: les enjeux actuels»
Mercredi, 7 septembre 2011, Université de Saint-Gall
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Einladung zur Mitgliederversammlung und zum Mitglieder-Event der SGAOP
am Donnerstag, 27. Januar 2011 in Olten
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Lizentiats- / Masterarbeits-Preis der SGAOP 2010
Die SGAOP hatte 2010 wieder einen Preis für die besten Lizentiats- / Masterarbeiten zu einem arbeits- und organisationspsychologischen Thema ausgeschrieben.
Der 1. Platz wurde ex aequo an zwei Arbeiten vergeben. Im folgendenden Dokument finden Sie eine Zusammenfassung der Arbeiten, sowie die Laudationes der Jury.
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Lizentiats- / Masterarbeits-Preis 2008
Die SGAOP hatte 2008 wieder einen Preis für die besten Lizentiats- / Masterarbeiten zu einem arbeits- und organisationspsychologischen Thema ausgeschrieben.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei der vierköpfigen Jury bestehend aus Dr. Franciska Krings (Universität Lausanne), Paul Krummenacher (frischer wind basel), Marianne Schär Moser (Forschung und Beratung, Bern) und Dr. Klaus Melchers (Universität Zürich) für Ihre enorme Unterstützung! Die Jury hatte zehn sehr gute Arbeiten zu beurteilen und hat sich die Auswahl nicht leicht gemacht; nun liegen die Resultate vor.
Die Preisverleihung hat im Rahmen der Mitgliederversammlung der SGAOP am 30.1.2009 stattgefunden.
PLATZ 1: Laura Fraefel & Michael Brändli: [cmslink:015;2]„Einfluss der Fähigkeit, Anforderungen zu erkennen (ATIC) und der sozialen Kompetenz auf Leistung: Befunde aus einem Assessment Center und einem strukturierten Interview.“[/cmslink]
PLATZ 2: Eveline Stadelmann:[cmslink:015;3] „Positive Selbstdarstellung in der Personalauswahl: Impression Management und Faking im selbstberichteten Verhalten von Bewerbenden und die Bewertung dieses Verhaltens aus der Sicht von Personalverantwortlichen.“[/cmslink]
PLATZ 3 wurde ex aequo an zwei Arbeiten vergeben:
Nicolas Roulin: [cmslink:015;4] "Discrimination against immigrants at employment: Relations between managers’ level of moral development, supervisor advice, and codes of conduct."[/cmslink]und
Gabriela Franc: [cmslink:015;4] „Physician Talk: What makes it Understandable to Patients? A Predictive Model for Patient Comprehension of Information Provided by a Physician.”[/cmslink]
Nationale Tagung für betriebliche Gesundheitsförderung 2010
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Congrès national pour la promotion de la santé en entreprise 2010
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e-mail-Adressen
An die SGAOP-Mitglieder
Falls sich Ihre e-mail-Adresse geändert hat, melden Sie uns bitte Ihre aktuelle Adresse, an die Sie die SGAOP-Rundbriefe erhalten möchten.
Meldungen bitte nur an: info(at)sgaop.ch
Das aktuelle Programm der FSP-Akademie
Flyer
Ein neuerstellter Informations- und Werbeprospekt (Flyer) über die SGAOP und die Arbeits- und Organisationspsychologie kann in deutsch und französiche [cmslink:0503]heruntergeladen[/cmslink] werden.
Platz 1
Laura Fraefel & Michael Brändli: „Einfluss der Fähigkeit, Anforderungen zu erkennen (ATIC) und der sozialen Kompetenz auf Leistung: Befunde aus einem Assessment Center und einem strukturierten Interview.“
Laudatio der Jury:
Laura Fraefel und Michael Brändli zeigen, dass Bewerber und Bewerberinnen in einem intransparenten Selektionsverfahren (z. B. Assessment Center, AC) bessere Leistungen sowohl innerhalb des Selektionsverfahrens sowie auch am Arbeitsplatz erbringen, wenn sie die erfolgsrelevanten Anforderungsdimensionen der Aufgabe erkennen. Die Arbeit erweitert somit wesentlich sowohl unser Verständnis von der Qualität von ACs (z. B. was wird in einem AC gemessen?) als auch von relevanten Einflussfaktoren, die zu guter Arbeitsleistung beitragen. Die Fragestellung und der Erkenntnisgewinn sind von sehr hoher praktischer und theoretischer Relevanz. Die Arbeit überzeugt weiterhin, weil der Autor und die Autorin die verwendeten Konstrukte und Argumente sehr überzeugend darlegen und ihre Annahmen in einer methodisch vorbildlich angelegten und nach allen Regeln der Kunst durchgeführten Studie überprüfen.
Zusammenfassung der Arbeit
Verschiedene Studien belegen, dass Teilnehmende in intransparenten Selektionsverfahren wie Assessment Centern und strukturierten Interviews besser beurteilt werden, wenn sie die erfolgsrelevanten Anforderungsdimensionen korrekt erkennen (englisch: Ability to identify criteria = ATIC). Die vorliegende Studie möchte diese Befunde replizieren und beschäftigt sich darüber hinaus mit der Frage, ob sich der Zusammenhang von ATIC mit der erreichten Leistung auch in beruflichen Situationen nachweisen lässt. Als zweites zentrales Konstrukt wurde die soziale Kompetenz und deren Einfluss auf die Leistung im Assessment Center und die Leistung im Beruf untersucht, sowie ob sich zwischen sozialer Kompetenz und ATIC ein Zusammenhang finden lässt. Die Stichprobe bestand aus 124 studentischen Teilnehmern, welche im Rahmen eines Bewerbertrainings ein eintägiges Assessment Center mit integriertem strukturiertem Interview durchliefen. Die Ergebnisse zeigen, dass jene Bewerber, welche die relevanten Anforderungsdimensionen besser erkannt haben, eine höhere Leistung im Assessment Center und im strukturierten Interview erzielten. Die Übungsart (Einzel- oder Gruppenübung) hatte dabei keinen Einfluss auf die Höhe von ATIC. Der Zusammenhang zwischen der Leistung im Assessment Center resp. Interview und der beruflichen Leistung konnte bestätigt werden, zudem konnten erstmals signifikante Zusammenhänge von ATIC mit der Leistung im Beruf gefunden werden. Ausserdem zeigte sich, dass die soziale Kompetenz einen Zusammenhang mit der Leistung im Assessment Center und im Interview, aber auch mit der Leistung im Beruf aufweist. Der vermutete Zusammenhang zwischen sozialer Kompetenz und ATIC konnte zwar nicht bestätigt werden, es wurden aber fundierte Hinweise gefunden, welche durchaus für einen solchen Zusammenhang sprechen.
[cmslink:015;1]zurück[/cmslink] [cmslink:015;3]Platz 2[/cmslink] [cmslink:015;4]Platz 3[/cmslink]
Platz 2
Eveline Stadelmann: „Positive Selbstdarstellung in der Personalauswahl: Impression Management und Faking im selbstberichteten Verhalten von Bewerbenden und die Bewertung dieses Verhaltens aus der Sicht von Personalverantwortlichen.“
Laudatio der Jury:
Eveline Stadelmann zeigt, welche Taktiken der positiven Selbstdarstellung von Bewerbern und Bewerberinnen angewendet und welche von Personalfachleuten als angemessen beurteilt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Taktiken, welche die Bewerber/Bewerberinnen häufiger zeigen, von den Personalfachleuten auch als angemessener beurteilt werden. Damit konzeptualisiert die Autorin auf kreative Art und Weise die Personalauswahlsituation als eine soziale Interaktion, innerhalb welcher alle Akteure, also Bewerber/Bewerberinnen und Personalfachleute, einem Skript folgen. Die Arbeit überzeugt auch auf methodischer Ebene: Um die Häufigkeit positiver Selbstdarstellungsstrategien im Selbstbericht zu erfassen, wendet die Autorin eine innovative Erhebungsmethode an, welche erlaubt, die Häufigkeit des Phänomens zu erfassen, ohne dass die Antworten der Bewerber und Bewerberinnen zu stark von sozialer Erwünschtheit verzerrt werden.
Zusammenfassung der Arbeit
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[cmslink:015;1]zurück[/cmslink] [cmslink:015;2]Platz 1[/cmslink] [cmslink:015;4]Platz 3[/cmslink]
Platz 3
Nicolas Roulin: "Discrimination against immigrants at employment: Relations between managers’ level of moral development, supervisor advice, and codes of conduct."
Laudatio der Jury:
Mit seiner Arbeit zu Fragen der Diskriminierung ausländischer Bewerberinnen und Bewerber greift Nicolas Roulin ein gesellschaftlich sehr aktuelles und relevantes Thema auf. In seiner Studie geht er über bekannte Einflussfaktoren hinaus und berücksichtigt das moralische Entwicklungsniveau der befragten Personen als neuen, potentiell relevanten Einflussfaktor. Nicolas Roulin setzt die Fragestellung methodisch gekonnt im Rahmen eines experimentellen Settings um, in dem mehr als 200 Manager aus verschiedenen Unternehmen eine Postkorb-Aufgabe bearbeiteten. Es zeigte sich unter anderem, dass es allgemein zwar kaum zu Diskriminierung ausländischer Bewerberinnen und Bewerber kommt, dass Vorgaben des Vorgesetzten allerdings zu Diskriminierung führen.
Zusammenfassung der Arbeit:
Discrimination against foreign applicants was studied using an in-basket exercise with 210 Swiss managers. Participants had to evaluate and select Swiss (in-group) or Kosovo-Albanian (out-group) candidates. Results showed that supervisor advice to prefer in-group members reduced out-group member’s chances to be selected for an interview. However, codes of conduct stressing the importance of equal opportunities, codes enforcement, and the level of cognitive moral development of participants had no impact on such decisions. Implications for both research and organizations are presented.
Gabriela Franc: „Physician Talk: What makes it Understandable to Patients? A Predictive Model for Patient Comprehension of Information Provided by a Physician”
Laudatio der Jury:
Die Arbeit widmet sich der Frage, welche Faktoren beeinflussen, wie gut Patienten / Patientinnen Informationen des Arztes / der Ärztin verstehen und untersucht dies am Beispiel von Austrittsgesprächen im Notfalldepartement eines Spitals. Dabei wird ein multimethodisches Vorgehen gewählt (Gespräch zwischen Art / Ärztin und Patient / Patientin; Interview zum Verständnis der Patienten/Patientinnen; Kurzeinschätzung des Gesprächs durch den Arzt / die Ärztin mittels Fragebogen). Überzeugt hat die Jury insbesondere, dass die Arbeit tatsächliche Interaktionen zwischen Personen in realen Arbeitsumfeldern aus mehreren Perspektiven untersucht. Dabei wird die qualitative Herangehensweise in überzeugender Weise mit quantitativen Auswertungsverfahren kombiniert.
Zusammenfassung der Arbeit:
Theoretical background: Physician-patient communication is regularly deficient, even though receiving and understanding information is crucial for recovery. This especially applies to emergency departments characterized by the unique challenges they face when exchanging information. The purpose of this paper is to identify factors that affect patient understanding. Methods: The final sample included 88 patients and their attending physician at an emergency department in a Swiss hospital. All discharge consultations were recorded, and each patient was subsequently interviewed. Using these records, elements of the information exchange, such as native language, physician communication style, verbal dominance, and question-asking behavior, were assessed. Results: The proportion of the patient’s speech that was devoted to asking questions was positively related to patient understanding. Further, patients who reflected on whether or not they had a question understood better than patients who did not. Three variables significantly predicted patient understanding: the proportion of questions in the patient’s speech, whether or not the physician was involved in the treatment from beginning to end, and whether or not the physician liked the patient. Discussion: The features that were linked to understanding implied active patient participation. It seems the overall structure of the patient-physician relationship accounted for patient understanding. Shared power and interactivity are required for the patient to best understand what the doctor says.
[cmslink:015;1]zurück[/cmslink] [cmslink:015;2]Platz 1[/cmslink] [cmslink:015;3]Platz 2[/cmslink]
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